Headtag – Werbung die man sieht

Der Headtag gehört mit zu den wichtigsten Faktoren der Suchmaschinenoptimierung und sollte immer als erstes erledigt werden. Er ist das Aushängeschild und der Grund warum der Mensch in Google auf eine Webseite klickt.

Wenn man in Google einen Suchbegriff oder eine Wortgruppe eingibt erscheinen meist 10 Einträge. Sofort fallen einen die großen, blauen Schriften auf und das liest sofort. Es ist ein kurzes Statement, was man auf der Webseite erwarten kann. Ist dies einprägsam schaut man sich die darunter liegende Meta-Description an. Ansonsten hat man schon am Headtag verloren und der Google Suchende schaut sich den kommenden Beitrag an.

Dieses Überfliegen der Einträge auf der Google Ergebnisseite dauert einen Bruchteil von einem Moment. In nicht mal einer Minute hat der potentielle Kunde entschieden ob er klickt oder nicht. Mal abgesehen davon, dass Google schon an der Stelle das Suchwort mit dem hinterlegten Keywords auf der Webseite und den Meta-Daten verglichen hat und man dadurch einen Treffer in der Google Suche landet.

Relevanz und Marketing-Gründe führen zum Klick
  1. Google vergleicht die den Headtag mit den hinterlegten Keywords, der Metadescription, der Seite und dem Seiten-Inhalt und stellt hier eine Relevanz für den Google-Sucher her und listet den Eintrag an entsprechender Stelle.
  2. Sollte der Google Sucher den Eintrag auf den ersten beiden Seiten der Googlesuche entdecken, entscheidet die Intuition des Suchers.

Letztlich entscheidet aber nicht Google über den Kauf und ob ein Besucher auch klickt, sondern der Besucher selber. Daher lässt Google eine Webseite auch wieder „fallen“, wenn keine Klicks kommen und das Ergebnis als nicht relevant eingestuft wird.

Aufbau des Headtags

Der Headtag sollte maximal 70 Zeichen haben und alle wesentlichen Inhalte der Webseite / des Produktes beinhalten. Das Hauptkeyword sollte direkt am Anfang stehen. Gefolgt kommen weitere Attribute, die dem Suchenden helfen sollen sein Ziel (seine Wunschvorstellungen der Suche) zu erleichtern.

Wieder am Beispiel vom Fahrrad-Verkäufer:

Faltrad Dahon Vigor D9 9-Gang ND schwarz-matt 20″ – Falt2Rad

  • Faltrad – ist das Mainkeyword
  • Dahon – der Markenname (was den Kundenkreis bereits eingrenzt. Kunden die kein Dahon wollen, schauen an der Stelle schon weiter)
  • Vigor – die Produktfamilie des Markennamen (auch hier wird weiter eingegrenzt)
  • D9 – genaue Produktbezeichnung
  • 9-Gang – Produkteigenschaft
  • ND – genauer Typ des Produktes (laufende Nummer)
  • schwarz matt – Farbvariation
  • 20″ – Größe
  • Falt2Rad – Händlername

In diesem Beispiel sind alle möglichen Informationen, die ein Produkt genau spezifizieren enthalten. Wenn man genau nach diesem Fahrrad sucht, wird man auch genau dieses Fahrrad auf den ersten Seiten der Google Suche finden.

Leider gibt der Kunde aber Oft nicht so genau ein. Sondern lässt Größe, Produkteigenschaft, Farbvariation sowie den Händlernamen weg und die Suche beschränkt sich auf:


„Faltrad Dahon Vigor“

In dem Falle landet der Fahrradhändler mit seiner eigenen Webseite auf den unteren Plätzen der ersten Seite. Jetzt hat der Fahrradhändler „Pech“ – da eine Preissuchmaschine vor ihm ist. Die einen schon ein Preis anbietet und dies zum Kaufen bewegt. Der Vorteil bei der Preis-Darstellung ist, dass der Kunde sofort eine Preis sieht, bevor er die Webseite besucht.

Wer mehr über die Metaüberschrift erfahren möchte und wie man diese auf seiner Webseite werbewirksam setzt, sollte sich mit uns in Verbindung setzen.


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert